Der madvertise Developer Fund und mobile AdNetworks

Gestern ging der madvertise Developer Fund mit einem Volumen von 5 Millionen Euro live. Ein echter Meilenstein für das junge Berliner Startup, denn noch nie hat ein Unternehmen aus Europa einen Fund in einer solchen Höhe ausgelobt.

“Jeden Tag wache ich auf und da ist ein neues Mobile AdNetwork” sagte vor gut zwei Wochen ein Kollege eines englischen Vermarkters zu mir. Und dem kann man eigentlich nichts hinzufügen, denn die Anzahl von AdNetzwerken im Online-Bereich ist mittlerweile unüberschaubar geworden. Allein in den USA soll es über 300 dieser Unternehmen geben. So ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis auch im mobilen Bereich die Anzahl der Wettbewerber enorm ansteigen wird. Begünstigt wird das aus meiner Sicht durch zwei Faktoren: die Technik ist keine limitierender Faktor mehr, d.h., jeder kann sich entsprechende AdServer-Technologie lizensieren und das Inventar ist durch die weitere Verbreitung von Smartphones mehr als ausreichend verfügbar.

Technologisch ist eine Marktführerschaft erreichbar, liefert aber keinen so hohen Mehrwert, als das nicht morgen die Mitbewerber gleichziehen können. Das magische Wort in diesem Zusammenhang heißt Exklusivität. Und das gilt für AdNetworks sowohl auf der Publisher, als auch auf der Advertiser Seite. Wem es also gelingt, mittel- bis langfristig direkte und stabile Beziehungen zu Werbekunden und App-Entwicklern zu etablieren, wird letztlich auch in einem so hart umkämpften Marktumfeld wie dem mobile Advertising erfolgreich sein.

Und hier schliesst sich der Kreis zum Developer Fund, denn genau das ist das Ziel: exklusive und direkte Partnerschaften zu App-Entwicklern zu schaffen. Und das das Modell eines Funds, das den Publishern die gesamten Werbeerlöse ohne Provisionsabzüge garantiert sehr gut funktioniert, haben bereits andere Mitbewerber wie zum Beispiel Greystripe, InMobi oder AdMob in der Vergangenheit gezeigt.

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