Some opportunities only come once.

So oder ähnlich ging es mir am Ende des letzten Jahres.

“Wenn du die richtigen Menschen mit den richtigen Skills triffst, dann warte nicht.”

Träume groß. Richtig groß.

Jeder Mensch hat Träume – manche sind größer andere kleiner. Und ich habe riesen Träume. Je älter ich werde, desto genauer werden meine Vorstellungen davon, wie ich mein Leben verbringen will. Anfangs war das nur ein unscharfes Bild in meinem Kopf, mittlerweile weiß ich genau, wie es aussehen soll.

Mittelmäßiger Job, überdurchschnittliches Einkommen und unterdurchschnittliche Zufriedenheit – viele Menschen haben sich eingerichtet, es sich gemütlich gemacht in einer Welt, in der es offensichtlich um nichts wichtiges geht.

Was viele nicht wissen (wollen): Arbeiten in Startups ist so ziemlich das Härteste, was dir passieren kann. Niemand kennt deine Firma, vielleicht gibt es noch nicht mal einen richtigen Markt und du bist quasi immer am arbeiten. Zusammengefasst: niemand kennt dich, erst recht nicht dein Produkt. Was in anderen Unternehmen 6 Monate dauert, muss in 4 Wochen passieren. Und das mit 10 Projekten parallel.

Als ich mein neues Projekt gründete, war ich von 9 bis 21 Uhr in der Firma bei meinem ersten Job und dann wieder von 22 bis 4 Uhr am Rechner – und das monatelang. Hat 24/7 eine Bedeutung für dich? Jeder Gründer kann ähnliches berichten. Warum macht man das? Warum quält man sich so? Weil es die größte und schönste Erfahrung der Welt ist zu sehen, wie aus dem, was nur in deinem Kopf war – ein flüchtige Idee, ein Unternehmen wird. Du hast deinen Projekt(Firmen)Namen und der existiert anfangs eigentlich nicht und dann Woche für Woche sprechen andere Menschen mit dir darüber, Verträge werden gemacht und plötzlich ist die Idee anfassbar. Eine richtige Metamorphose.

Passion kills experience

Oft holen Startups ab einem bestimmten Zeitpunkt erfahrene Manager an Bord. Das mag für desruptive Modelle funktionieren, für neue Technologie-Projekte nicht. Im Bewerbungsprozess werden dir jene Manager erzählen, wie sehr sie das Corporate Umfeld nervt, um genau dann im StartUp die gleichen faulen Strukturen und Politik Prozesse zu etablieren, vor denen sie angeblich geflohen sind. Man braucht Menschen, die “the shit done” kriegen, ich habe glücklicherweise viele solcher A-Player kennengelernt und mit solchen Mitarbeitern bewegt man richtig richtig viel. Wenn du solche Menschen triffst, kette sie am besten fest.

Also: Start doing the things you love.

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